Studie: Weniger Überstunden in deutschen Büros

3. Juni 2016

Einer aktuellen Studie zufolge machen weniger Arbeitnehmer in Deutschland Überstunden. Und der Trend könnte sich in den nächsten Jahren fortsetzen, so die Verantwortlichen der Studie.

Mit durchschnittlichen 3,21 Stunden pro Woche fallen die Überstunden der deutschen Arbeitnehmer in diesem Jahr geringer aus als noch im Vorjahr. Das ergab der aktuelle Arbeitszeitmonitor der Vergütungsberatung Compensation Partner. „Einige Unternehmen gewähren ihren Mitarbeitern mittlerweile völlige Zeitkontrolle. Es zählen Produktivität, Ergebnisse, aber eben auch das Wohlbefinden für Beschäftigte“, so der Geschäftsführer von Compensation Partner Tim Böger. Das sei auch mitunter der Grund, warum man mit der Fortsetzung des Trends in den nächsten Jahren rechne. Die Untersuchungen ergaben aber auch einen geschlechterspezifischen Unterschied. Demnach leisten mehr Männer zusätzliche Arbeitszeit als ihre weiblichen Kollegen. Auch sehe man Unterschiede in der Summe der Überstunden zwischen der jüngeren (20+ Jahre) und älteren (ab 40) Belegschaft. Die jüngeren Mitarbeiter leisten laut Studie nur halb so viele Überstunden, wie ihre älteren Kollegen. Das liege unter anderem an den Verantwortlichkeiten, die ältere Arbeitnehmer tragen. Für die Studie wurden rund 256.000 Datensätze analysiert.

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