Wirtschaftswissenschaftler stellen Aussagekraft und Wert von Zeugnissen in Frage. Das Verstecken und Enttarnen von Aussagen führt in die Irre, so eine repräsentative Untersuchung.

„Welchen Nutzen soll ein Dokument in der Personalauswahl stiften, das schablonenhaft erstarrt ist und bei dem der Leser nicht weiß, ob oder zu welchem Anteil er die Wahrheit über einen Bewerber erfährt? Richtig! Keinen!“ Klare Worte, die Prof. Dr. Klaus Watzka findet. Vor wenigen Wochen zusammen ist er mit seiner Kollegin Steffi Grau mit Antworten auf die Frage „Wie sinnvoll und nützlich sind Arbeitszeugnisse heute noch?“ an die Öffentlichkeit getreten. Seither gehört der Professor für Betriebswirtschaft an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena zu den neuen Hoffnungsträgern für klare Sprache im Personalmanagement. Rüttelt er doch mit guten Argumenten an einem fragwürdigen Ritual.

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