Widerstandsfähig im Arbeitsalltag

31. August 2016

In Anbetracht der sich immer schneller verändernden Arbeitswelt, wird individuelle Widerstandsfähigkeit – oder auch Resilienz – immer wichtiger. Diese Fähigkeit ist von vielen Faktoren abhängig und kann trainiert werden

Es gibt Kollegen, die scheinbar kaum etwas aus der Ruhe bringen kann. Jede noch so große Veränderung oder Krise wird nahezu ohne Probleme gemeistert. Doch woran liegt es, dass manche Menschen mit widrigen Arbeits- und Lebensumständen besser umgehen können als andere? „Resilienz“ heißt das Schlagwort. Resiliente Personen besitzen die Fähigkeit, Lebenskrisen oder traumatische Erlebnisse besser zu bewältigen und aus diesen Situationen gestärkt herauszugehen. Resilienz bezieht sich auf die psychische Widerstandsfähigkeit und Unverwüstlichkeit eines Individuums.

Vor dem Hintergrund der sich immer öfter und schneller verändernden Arbeitswelt, die von den Mitarbeitern stetige Anpassungen erfordert, bekommt eine gewisse Widerstandsfähigkeit eine ganz besondere Bedeutung. Dabei ist diese Fähigkeit nicht angeboren und kann trainiert werden. Stabile soziale Beziehungen im Kindes- und Erwachsenenalter oder ein gesundes Selbstwertgefühl sind nur einige für die Entwicklung der eigenen Fähigkeiten so wichtigen Faktoren.

Ein Patentrezept zur Erhöhung der eigenen Widerstandsfähigkeit gibt es hingegen nicht. Vielmehr geht es darum, eigene Erfahrungen im Umgang mit sich selbst und in Krisensituationen zu erlangen. Maßnahmen wie Sport, Yoga oder Gesprächstherapien können diesen Entwicklungsprozess unterstützen. Ganz essentiell ist jedoch, sich den widrigen Umständen zu stellen und daran zu wachsen. Wie auch Friedrich Nietzsche bereits wusste „was mich nicht umbringt, macht mich stärker“, kann jeder seine ganz individuelle Art und Weise entdecken mit negativen Situationen umzugehen.

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