Was eine gute Führungskraft ausmacht

18. November 2016

Chef sein will gelernt sein. Eine gute Führungskraft sieht in seinen Mitarbeitern den Menschen und nicht die Ressource. Nur so lassen sich kompetente Mitarbeiter halten.

Fragt man Mitarbeiter, was für den Erfolg eines Unternehmens essentiell ist, dann steht die Aussage „eine gute Führung“ meist ganz oben. Nur wenn die Beziehung des Vorgesetzten seinen Angestellten gegenüber stabil ist, gehen sie gemeinsam durch gute und vor allem auch durch schlechte Zeiten. Doch was macht einen guten und stabilen Führungsstil aus?

Wichtig ist, dass Menschen auch als Menschen wahrgenommen werden wollen und weniger als eine Ressource, von der eine maximale Leistung erwartet wird. Eine gute Führungskraft interessiert sich für die Person und deren beruflichen und außerberuflichen Hintergründe. Interpersonelle Kompetenzen sind daher für einen guten Chef unerlässlich. Und das nicht nur von Zeit zu Zeit, sondern kontinuierlich. Gute Vorgesetzte gehen aktiv auf die Mitarbeiter zu und warten nicht, bis diese auf ihn zukommen.

Dies erfordert auch, dem Mitarbeiter Freiräume zuzugestehen. Das gilt sowohl für die Erweiterung des beruflichen Horizonts, als auch für dessen Privatleben. Überstunden sollten eher die Ausnahme als die Regel sein. Ganz wichtig vor diesem Hintergrund: auch der Chef sollte ein Privatleben haben und als gutes Vorbild vorangehen!

Etwa 90 Prozent der Aufgaben eines Managers oder einer Führungskraft ist Kommunikation. Und was ist die Basis einer guten Kommunikation? Richtig, Wertschätzung. Anerkennung für den Beitrag, die jeder zum Erfolg des Unternehmens leistet. Dabei kann die Anerkennung für jeden Mitarbeiter unterschiedlich aussehen. Ein guter Chef weiß, was den Mitarbeiter motiviert und setzt genau da an, wenn es um Lob geht.

Aber auch wenn es einmal etwas zu bemängeln gibt, sollte das Feedback fair, ehrlich, respektvoll und konstruktiv sein. Und das gilt für Feedback in beide Richtungen, also sowohl vom Chef an den Mitarbeiter, als auch umgekehrt. Gute Vorgesetzte sind offen für Kritik und ermöglichen dem Mitarbeiter auch, diese angstfrei zu äußern.

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