Mobbing am Arbeitsplatz

17. Mai 2017

Was tun, wenn ein Kollege oder man selbst am Arbeitsplatz gemobbt wird? 

Mobbing findet schon seit langem nicht mehr ausschließlich auf Schulhöfen statt. Vermehrt tritt das gezielte Ausgrenzen und Benachteiligen eines Mitarbeiter oder Kollegen auch am Arbeitsplatz auf. Das Ziel: Durch gezielte Angriffe eine Person zu demütigen oder gar aus dem Unternehmen „rauszumobben“ – sprich bis das Opfer kündigt.

Doch wie kann man gegen die Angreifer gezielt und effektiv vorgehen, ohne dabei die Situation noch zusätzlich zu verschlimmern?

Wichtig ist, dass zuallererst abgewogen wird, ob es sich wirklich um Mobbing handelt. Denn das Mobben anderer Menschen ist ein schwerer und strafbarer Vorwurf.

Wird ein Kollege oder man selbst gemobbt, darf dieser sich in keinem Fall in die Opferrolle drängen lassen. Das bietet dem Mobber eine zusätzliche Angriffsfläche. Auch sollte die Situation nicht einfach ignoriert werden.

Tagebuch führen: Betroffene sollten häufige Angriffe und Vorfälle schriftlich festhalten. Die Dokumentation kann anschließend als Mobbing Nachweis dienen.

Absolut ratsam ist das Aufsuchen eines Gesprächs mit dem Vorgesetzten, der Personalabteilung oder dem Betriebsrat. Außerdem kann sich der Betroffene an den Hausarzt wenden. Aber auch Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen für Mobbingbetroffene oder ein Rechtsanwalt können zur Unterstützung hinzugezogen werden.

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