Emojis in E-Mails: Missverständnisse vorprogrammiert

19. Juli 2017

Nutzen Sie Emojis auch ab und an in Ihren geschäftlichen E-Mails und denken sich nichts weiter dabei? Jetzt ist der Moment für die Entscheidung, das künftig lieber bleiben zu lassen.

Am 17. Juli war Welt Emoji Tag – ein Beweis dafür, dass die bunten Emojis aus unserer alltäglichen Kommunikation nicht mehr wegzudenken sind. Sie lassen aber auch viel Freiraum für Interpretation. Daher sollte man auf Emojis in geschäftlichen E-Mails besser verzichten.

Unterschiedliche Interpretation

Die tatsächliche Bedeutung der meisten Symbole ist weitgehend unbekannt. Hier nur ein Beispiel: Wir alle kennen das Emoji der aufeinanderliegenden Hände. Hier das Interpretationsproblem: Was bei den Meisten für ein Symbol des „High-Five“ steht, interpretieren andere als „beten“. Zwei sehr unterschiedliche Ansichtsweisen die zu Missverständnissen führen können.

Hinzu kommt, dass je nach Betriebssystem und Plattform die Emojis unterschiedlich angezeigt werden. 
Aber auch kulturelle Unterschiede können zu Stolperfallen werden. So haben in unterschiedlichen Kulturkreisen manche Symbole eine völlig andere Bedeutung – selbst bei gleicher Darstellung. Steht der Smiley mit den kleinen Wölkchen unter der Nase in Deutschland für ein wutschnaubendes Gesicht, steht er in Japan für Kraft, selbstbewusstes Auftreten und Triumph. Vorsicht also beim Einsatz von Emojis in der internationalen Kommunikation.

Welche Emojis am häufigsten falsch interpretiert werden, erfahren Sie hier. Spannend ist auch die unterschiedliche Darstellung der Emojis je nach Betriebssystem und Social Media Kanal.

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