Oft sind es die kleinen Dinge, auf die es ankommt, um einen guten Eindruck bei Vorgesetzten, Kunden und Kollegen zu hinterlassen.

Gute Manieren im Alltag sind unabdingbar. Doch auch in der Arbeitswelt sind höfliche Umgangsformen Pflicht, insbesondere wenn Geschäfte abgewickelt werden sollen. Wer sich unsicher ist, wie man beim Empfang mit Kunden und Vorgesetzten richtig umgeht, wer das Geschäftsessen bezahlt oder wie die ungeschriebene Sitzordnung eingehalten wird, kann mit einfachen Tipps punkten – denn es ist der erste Eindruck, der zählt.

Empfang

Regel ist: Wer zum Meeting lädt, leitet die Gäste durch das Gebäude. Wird ein neuer Raum betreten, hat jedoch automatisch der Ranghöchste Vortritt, so Kommunikationstrainerin Elisabeth Bonneau im Gespräch mit der Welt. Ähnlich auch beim Treppensteigen: Treppauf geht zuerst der Gast, Treppab der Gastgeber.

Sitzordnung

Finden sich alle Teilnehmer für das Meeting im Konferenzraum ein, sollte die stumme Sitzordnung beachtet werden. Laut Agnes Jarosch, Deutscher Knigge-Rat Bonn, sind die Plätze neben dem Vorgesetzten ausschließlich für Ehrengäste und ranghöhere Mitarbeiter reserviert.

Geschäftsessen    

Es gilt: Wer zum Essen mit Geschäftskunden einlädt, um Geschäftliches zu besprechen, bezahlt die Rechnung, so die Etikette-Trainerin Lis Droste.

Duzen

Eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsunternehmens GfK ergab, dass jeder fünfte Arbeitnehmer ein angebotenes Duzen als unangenehm empfindet. Vorschnelles Duzen kann daher Mitarbeiter oder Geschäftskollegen schnell überrumpeln.