Auch wenn es nicht alle der Einwohner wahrhaben wollen, gehört das fränkische Aschaffenburg seit 1814 zu Bayern. Allerdings profitiert es weiterhin von der Nähe zur Metropole Frankfurt, wohin seine historischen Wurzeln reichen. Aufgrund des südländischen Flairs, das die Mittelstadt insbesondere am Mainufer versprüht, wird „Aschebersch“ oft sogar als bayerisches Nizza bezeichnet. Tatsächlich erinnert auch der Aschaffenburger Schlossgarten mit seinen prächtigen Weinreben an die Parks der französischen Riviera-Metropole. Ansonsten ist Aschaffenburg aber durch und durch fränkisch. Anstelle von luftigen Croissants genießt man hier lieber „Küchle“ oder man greift zur deftigen Bratwurst mit einer krachenden Laugenbrezel. In ganz Bayern weist die unterfränkische Stadt im Übrigen die höchste Dichte an Kneipen und Gasthäusern auf. Doch ebenso wichtig wie das gesellige Beisammensein ist das Arbeiten in Aschaffenburg, denn hier hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg ein starker Wirtschaftsstandort entwickelt. Als solcher hält Aschaffenburg Jobs in vielen spannenden Betätigungsfeldern bereit.
Die Region um Aschaffenburg gilt als eine der erfolgreichsten Wirtschaftsstandorte innerhalb der Bundesrepublik Deutschland. Die Verdienstmöglichkeiten sind hier optimal, weshalb Arbeitsplätze in Aschaffenburg auch bei Pendlern begehrt sind. Der Wechsel zu einer anderen Branche ist am Wirtschaftsstandort leicht möglich. Berufliche Weiterbildung ermöglichen unter anderem die Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Würzburg e. V. sowie die Technische Hochschule Aschaffenburg mit den Fakultäten für Ingenieurwissenschaften, Wirtschaft und Recht sowie Gesundheitswissenschaften für die Ausbildung zur Hebamme.
In Aschaffenburg wurde ein hochmodernes Sägewerk errichtet, wodurch die Holz- und Forstwirtschaft sowie die holzverarbeitende Industrie hier eine große Bedeutung haben. Die Mittelstadt ist seit jeher stark in den Bereichen Automobilzulieferung und Maschinenbau mit vielen offenen Stellen in Aschaffenburg, wobei sich für beide Branchen eine entsprechende Logistik niedergelassen hat. Darüber hinaus bietet der Einzelhandel viele Jobs mit guten Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten. Grund dafür ist, dass die Geschäfte in Aschaffenburg nicht nur die Einwohner der Stadt versorgen, sondern auch die Bewohner aus der näheren Umgebung.
Weitere Top-Branchen in Aschaffenburg sind:
Die Bundesautobahn A3 ist die Hauptschlagader von Aschaffenburg, in die westlich der Stadt die sogenannte Sauerlandlinie – die von Dortmund kommende A45 – mündet. Richtung Süden ist die weiträumig ausgebaute Bundesstraße 469 die wichtigste Route. Im innerstädtischen Bereich sorgen die zahlreichen Pendler für ein hohes Verkehrsaufkommen zu den Stoßzeiten, das die Ringstraßen jedoch gut auffangen können. Zudem wird der Hauptbahnhof sowohl von ICE als auch von Regionalbahnen angesteuert. Jobs in Frankfurt oder Würzburg sind dadurch gut erreichbar. Im Stadtgebiet bewältigen Buslinien den öffentlichen Nahverkehr, während weitere Linien in den Landkreis Aschaffenburg, den Landkreis Miltenberg sowie zu einigen Zielen in Hessen führen. Das städtische Radwegenetz ist recht gut ausgebaut und rund ein halbes Dutzend Fernradwege führen durch die Stadt. Zudem gibt es im Stadtzentrum Ladestationen für E-Scooter und E-Bikes sowie gesonderte Stellplätze für diese Fahrzeuge.
Im belebten Aschaffenburg ist immer etwas los. Eine der beliebtesten Veranstaltungen ist das Aschaffenburger Volksfest im Juni, gefolgt vom Aschaffenburger Stadtfest, welches Ende August abgehalten wird. Darüber hinaus sind in Aschaffenburg mehrere Theater, Bühnen und Spielstätten zu finden, darunter auch das Kabarett im Hofgarten, die Junge Bühne Aschaffenburg oder das Stadttheater, welches bereits seit 1811 existiert. Mit diversen Veranstaltungen lockt das historische Schloss Schönbusch, während im umliegenden Park ein Bootsverleih, diverse Wanderwege und zahlreiche Freizeitangebote für Unterhaltung sorgen. Eines der beliebtesten Ausflugsziele im Sommer ist der Mainparksee, der mit Saunagarten, Spielplatz am Strand, Badestellen und Gastronomie direkt vor den Stadttoren Aschaffenburgs zu finden ist. Radfahrer profitieren vom gut ausgebauten Main-Radweg, der mitten durch die Stadt führt.
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