Ausgesprochen mit stummem „i“, ist das niederrheinische Grevenbroich von den Großstädten Düsseldorf, Köln, Mönchengladbach und nicht zuletzt von ganz viel Grün umgeben. Die gemütliche -Stadt im Rhein-Kreis Neuss hat sich in der Region als sogenannte Schlossstadt einen Namen gemacht. Das mag zwar übertrieben klingen, weil das Alte Schloss an der schönen Erft eher an eine eindringliche Festung erinnert, ist den Grevenbroichern jedoch einerlei. Sie sind stolz auf das massive Bauwerk unweit des charmanten Stadtzentrums. Und hierbei handelt es sich lediglich um eines von vielen architektonischen und kulturellen Aushängeschildern der nordrhein-westfälischen Industriestadt. Bekanntheit erlangte ebenso der bunte Turmkater, der nach bald 20 Jahren mit Fug und Recht als echtes Grevenbroicher Original bezeichnet werden kann. Wirtschaftlich hat sich die Erftstadt mit ihren Kraftwerken, in denen viele Stadtbewohner Arbeit fanden, einst als „Bundeshauptstadt der Energie“ einen Namen gemacht. Inzwischen bietet die vielfältige Unternehmenslandschaft von Grevenbroich Jobs in unterschiedlichen Branchen für Arbeitnehmer aller Qualifikationsniveaus.
Der Wirtschaftsstandort profitiert von der Top-Lage in der Nähe der Metropolen Köln und Düsseldorf. Der Düsseldorfer Flughafen liegt eine halbe Stunde von der rohstoffreichen Stadt entfernt. Weil sich hier die größte zusammenhängende Braunkohle-Lagerstätte in Europa befindet, dominierte lange Zeit die Energiewirtschaft die städtische Wirtschaft. In den vergangenen Jahren sind in unterschiedlichen Bereichen neue und nachhaltige Arbeitsplätze in Grevenbroich entstanden, vermehrt auch im Dienstleistungssektor.
Arbeitnehmer finden in der Region unzählige Möglichkeiten zur Weiterbildung vor, beispielsweise an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach, am Grevenbroicher Berufsbildungszentrum oder an der örtlichen Volkshochschule.
Der größte Arbeitgeber am Standort ist ein internationaler Aluminiumkonzern. Viele Beschäftigte arbeiten in Grevenbroich zudem in Logistikunternehmen oder bei Speditionen, in der Bauindustrie sowie im Handel. Das Handwerk ist ebenfalls stark vertreten Zu weiteren Top-Branchen zählen:
Direkt an der Autobahn A 46 und den Bundesstraßen B 59 und B 477 gelegen, bietet Grevenbroich eine optimale Anbindung an Städte wie Neuss, Mönchengladbach, Köln, Düsseldorf oder Dormagen. Der städtische Bahnhof ist Haltepunkt mehrerer Express- und Regionalbahn-Linien. Obendrein sind im öffentlichen Personennahverkehr einige Buslinien unterwegs und Radwege sowie Stellplätze sind vielerorts vorhanden.
Grevenbroich und sein Umland bieten zahlreiche Freizeitangebote an der frischen Luft. Das liebevoll geführte und frei zugängliche Wildfreigehege Bend kommt bei Jung und Alt gut an. Der Wald am Türling eignet sich hervorragend für einen kleinen Spaziergang. Entlang der Erft kann man eine schöne Radtour unternehmen. Wer ein bisschen Action braucht, ist im Freizeitpark Bobbolandia richtig aufgehoben. Für alle Wasserratten ist wiederum das Schlossbad in der Nähe des Stadtzentrums die richtige Adresse. Im benachbarten Rommerskirchen hält das von engagierten Ehrenamtlern betriebene Feldbahnmuseum Oekoven auf dem alten Bahnhofgelände viele Attraktionen bereit.
Die Lebenshaltungskosten und insbesondere die Mieten fallen noch relativ moderat aus und liegen unter dem Landes- und Bundesschnitt. Sie möchten wissen, was man im Schnitt in einem bestimmten Beruf in Grevenbroich verdient? Werfen Sie einen Blick in unseren Gehaltsvergleich.
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