Der Steinkohlebau hat Hückelhoven nahe der deutsch-niederländischen Grenze innerhalb weniger Jahrzehnte zur Stadt anwachsen lassen. Obwohl die geschichtsträchtige Zeche Sophia-Jacoba mittlerweile längst geschlossen wurde, ist die Stadt am Fluss Rur heute lebendiger denn je. Überregionale Bekanntheit hat ihr die traditionelle Hückelhovener Kirmes beschert. Zweimal im Jahr wird die gemütliche Innenstadt zum Schauplatz des beliebten Events. Aber nicht bloß in der belebten Kernstadt geht die Post ab, sondern ebenso in den zehn anderen Ortsteilen der nordrhein-westfälischen Stadt finden regelmäßige Kirmessen statt. Doch hat man auch das Arbeiten in Hückelhoven keineswegs vergessen. Anstelle des Bergbaus spielen andere Branchen wie die Logistik, das Bildungswesen oder die Textilindustrie eine wesentliche Rolle in der städtischen Wirtschaft und am lokalen Arbeitsmarkt. Vermehrt finden Menschen interessante Jobs in Hückelhoven im Dienstleistungsbereich und bei Industriebetrieben.
Der Landkreis Heinsberg, in dem Hückelhoven liegt, zeichnet sich durch seine Dynamik aus. Die Wirtschaftsstandorte hier profitieren von der Top-Lage in der Nähe leistungsstarker niederländischer sowie nordrhein-westfälischer Ballungszentren. Hückelhoven selbst zeichnet sich durch eine vielfältige Unternehmenslandschaft aus. Betriebe unterschiedlicher Branchen und Größenordnungen sorgen für ein interessantes Angebot an Jobs für Fachkräfte wie Menschen ohne Ausbildung.
Wer berufliche Qualifikationen nachholen oder zusätzlich erwerben möchte, hat vor Ort am Kolping Bildungswerk oder am Fachseminar für Altenpflege die Gelegenheit dazu. Die VHS im benachbarten Heinsberg bietet zahlreiche Kurse an. Ein Studium kann man beispielsweise an der Hochschule Niederrhein in Krefeld oder Mönchengladbach absolvieren.
Die chemische Industrie, die Kunststoffindustrie und die Textilindustrie bieten viele Arbeitsplätze in Hückelhoven. Eine bedeutende Rolle spielen überdies die Logistik und der Handel. Ebenso hält das Bildungswesen viele Jobs in der nordrhein-westfälischen Stadt bereit. Von wachsender Bedeutung für die gesamte Region ist zudem der Tourismus. Zu weiteren Top-Branchen zählen:
Hückelhoven liegt an der A 46 und der B 57. Städte wie Mönchengladbach, Krefeld, Düsseldorf, Aachen und Düren lassen sich mit dem Pkw problemlos erreichen. Oftmals ist man mit dem Zug sogar etwas schneller. Der Hückelhovener Bahnhof Baal bietet eine gute Anbindung an den regionalen Schienenverkehr. Außerdem sind in der Region zahlreiche Buslinien unterwegs. Das Radwegenetz in der Region ist obendrein optimal ausgebaut.
Dank eines breitgefächerten Freizeitangebots gibt es großartige Möglichkeiten, sich abseits des Vollzeit- oder Teilzeit-Jobs in Hückelhoven zu amüsieren und zu erholen. Am Adolfosee entspannen sich die Einheimischen etwa bei ausgiebigen Spaziergängen, beim Sport oder beim Angeln. Der Baggersee, der hier oft „Lago Laprello“ genannt wird, liegt in einem Naturschutzgebiet und ist Lebensraum einiger seltener Vogelarten. Wer sich im kühlen Nass erfrischen will, ist im zentral gelegenen HÜBAD genau richtig. Schacht drei der stillgelegten Zeche Sophia-Jacoba ist ein spannendes historisches Monument, das immer einen Besuch wert ist. Regelmäßig finden dort aufregende Events wie das City-Fest, die Hückelhovener Wiesen oder Trödelmärkte statt.
Die Lebenshaltungskosten sind in der mittelgroßen Stadt relativ niedrig. Wenn Sie wissen möchten, was man in verschiedenen Berufen in Hückelhoven im Schnitt verdient, dann können Sie dies in unserem Gehaltsvergleich checken.
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