Am nordwestlichen Rand des Teutoburger Waldes liegt mit Ibbenbüren ein lebenswerter Ort, an dem Vergnügen großgeschrieben wird. In der Stadt findet nämlich die deutschlandweit fünftgrößte Innenstadt-Kirmes statt. Mehrere hunderttausend Besucher kommen aus ganz Deutschland jedes Jahr hierher, um sich gemeinsam mit den Einheimischen vom traditionellen Fassanstich bis zum Abschlussfeuerwerk in ausgelassener Atmosphäre zu amüsieren. Außerdem beherbergt Ibbenbüren mit dem Märchenwald einen der ältesten Freizeitparks Deutschlands, der obendrein noch mit der bundesweit ältesten Sommerrodelbahn aufwarten kann. Trotz des unschlagbaren Vergnügungsangebots hat man das Arbeiten in „Ippenbürn“ freilich nicht vergessen. Früher hatten viele Bewohner von Ibbenbüren Jobs in der Kohleindustrie. Infolge von Betriebsstilllegungen wandelte sich die Stadt zu einem breit aufgestellten Wirtschaftsstandort mit attraktiven Beschäftigungsoptionen in den verschiedensten Branchen.
Bis vor einigen Jahren war Ibbenbüren insbesondere für den Steinkohlebergbau bekannt, der die westfälische Stadt lange stark prägte. Im Zuge des Betriebsendes des hiesigen Bergwerks 2018 kam es zu einer Neuausrichtung des Standortprofils. Ein bunter Mix aus verschiedenen Branchen sowie ein leistungsstarker Mittelstand sorgen für Stabilität und ein spannendes Angebot an Vollzeit- und Teilzeit-Jobs.
In Ibbenbüren gibt es ferner zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, die den beruflichen Aufstieg erleichtern. An den Berufskollegs kann man beispielsweise eine Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker absolvieren. Ebenso gibt es eine Volkshochschule mit einem vielseitigen Kursprogramm. Ibbenbüren ist zudem von einigen Hochschulen umgeben.
Die Logistik und der Handel sind für den Wirtschaftsstandort Ibbenbüren von großer Bedeutung. Viele Jobs bieten darüber hinaus der Maschinen- und Anlagenbau sowie die Medizintechnik. Ferner spielen Unternehmen der Lebensmittelindustrie als Arbeitgeber eine wesentliche Rolle. Zu weiteren Top-Branchen zählen:
Ibbenbüren liegt einerseits an der A 30, über die man nach Rheine oder Osnabrück gelangt, und andererseits an der B 219, die nach Münster führt. Der städtische Bahnhof bietet eine Anbindung an das Schienennetz, wobei sich viele Strecken in der Region schneller mit dem Auto bewerkstelligen lassen. Im Bereich des öffentlichen Verkehrs sind einige Busse unterwegs. Zahlreiche Arbeitsplätze in Ibbenbüren lassen sich mit dem Fahrrad erreichen, denn das Radwegenetz ist gut ausgebaut.
Wer abseits der Arbeit Erholung sucht, wird hier leicht fündig. Im prächtigen Tecklenburger Land gibt es in und um Ibbenbüren zahlreiche schöne Ausflugsziele in der Natur. Das Ufer des Aasees bietet sich für ein kleines Picknick an. Überdies findet man dort einen kleinen Rundweg, einen Skatepark sowie weitere Sportanlagen. Im See selbst kann leider nicht gebadet werden, aber das moderne Aaseebad befindet sich in der Nähe. Wer eine herausfordernde Wanderung unternehmen möchte, hat auf dem 9,3 Kilometer langen Rundwanderweg zu den Dörenther Klippen die Gelegenheit dazu. Dabei kommt man am „Hockenden Weib“, einer sagenumwobenen Felsformation, vorbei.
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