Erfolgreiche Inklusion mithilfe von Zeitarbeit

6. Oktober 2017
Vom Kundeneinsatz zur Direkteinstellung: Inklusion braucht nur ein bisschen Mut

AWV Vechta übernimmt zwei Mitarbeiterinnen von Randstad

Mit dem richtigen Arbeitgeber und offenen Kollegen ist vieles möglich. Randstad setzt sich aktiv für die Integration von Menschen mit Handicap ein, denn jeder hat besondere Talente, die er in einem Job einbringen kann. Deshalb möchte der Personaldienstleister im Rahmen seiner Diversity Bemühungen für dieses Thema sensibilisieren und mit Zeitarbeit Brücken in den Arbeitsmarkt bauen.

Zeitarbeit: Individuelle Bedürfnisse und Talente erkennen

Mit Anika Kruse und Jennifer Bode ist das erfolgreich gelungen. Beide haben sich bei Randstad in der Niederlassung in Vechta beworben und wurden nach erfolgreichen Vorstellungsgesprächen beim Personaldienstleister eingestellt. Hier zeigt sich: Zeitarbeit ist ein Türöffner in die Arbeitswelt. Die Mitarbeiter erhalten von Randstad einen festen, in der Regel unbefristeten Arbeitsvertrag mit Entlohnung nach dem BAP/DGB Tarifvertrag

Auch die Gespräche beim Kunden liefen gut, so dass beide Mitarbeiterinnen zeitnah bei der Abfallwirtschaft Vechta in Kundeneinsätze gehen konnten. Sie haben sich von Anfang an sehr wohl in ihren Jobs gefühlt, sowohl bei Randstad als auch beim Kundenunternehmen vor Ort. Berührungsängste auf Grund ihrer Behinderung gab es mit den jeweils neuen Kollegen von Anfang an nicht.

Erfolgreiche Inklusion beim Kundenunternehmen

Mittlerweile hat die AWV beide in eine Direktanstellung übernommen:
Anika Kruse wurde zum 1. August eingestellt, Jennifer Bode kommt zum 1.Oktober. Sie war zunächst nur als Krankheitsvertretung angefragt, überzeugte dann aber so, dass man sie auch langfristig behalten wollte.
„Wir freuen uns sehr, dass wir beide nun voll und ganz Teil des Teams im Betrieb sind. Wir haben es in nur fünf bzw. sechs Monaten geschafft, mit unserer Arbeitsleistung zu überzeugen - darauf sind wir stolz“, sagen die beiden Mitarbeiterinnen.

„Wir kennen durch unsere langjährige Erfahrung viele Firmen und die Arbeitsplätze sehr genau und können deshalb gut einschätzen, auf welche Position beim Kunden jemand passen könnte. Dieses Beispiel zeigt, dass Unternehmen manchmal einfach nur etwas Mut brauchen, damit Diversity erfolgreich funktionieren kann“, so Ina Wesemann, Betriebsrat und stellv. Mitglied der Schwerbehindertenvertretung bei Randstad.