Randstad unterstützt das Frauenobdach KARLA 51 beim sozialen Tag „Mammalade für Karla“

Randstad Initiative: Helfen ist „Ehrensache“

Menschen zusammenbringen und Frauen in Not unterstützen, übrig gebliebenes Obst vorm Wegwerfen bewahren und obendrein noch lecker schmecken – das alles kann die Marmelade, die die Unterstützer des Frauenobdachs Karla 51 gemeinsam kochen. Die Münchner Randstad Mitarbeiterinnen Carolin Plietzsch und Martina Birthelmer haben bei der Aktion „Mammalade für Karla“ tatkräftig mitgewirkt. Im Rahmen der Randstad Initiative „Ehrensache“ steuerten die beiden 600 Euro für den guten Zweck bei.

Es wurde fleißig Marmelade gekocht.

Nächstenliebe geht durch den Magen

Damit konnten sie einen großen Beitrag zur Unterstützung der Bewohnerinnen des Frauenobdachs leisten. Vor allem alleinerziehende Mütter und deren Kinder profitieren von den Erstlingsausstattungen, den Stillkissen, Windeln und Notfalltaschen, die durch die Aktion am 21. Mai finanziert wurden. Sogar Ausflüge hat das Frauenobdach, das vom evangelischen Hilfswerk betrieben wird, einigen seiner rund 50 Bewohnerinnen mit den Mitteln schon ermöglicht. “Hautnah mitzuerleben, welche Not vor unserer Tür versteckt ist, und die Möglichkeit zu haben zu helfen, darum geht es bei unserer Aktion”, erklärt die Gründerin der Initiative “Mammalade für Karla”, Helene Nestler. Auf die Idee sei sie gekommen, weil sie das Obst, das bei ihren monatlichen Kochabenden im Frauenobdach übrig geblieben war, vor dem Mülleimer retten wollte. Mittlerweile bezieht die Initiative ihr Obst von Supermärkten und Fruchtmärkten aus der Region, aber auch von Helfern, die selbst verschiedene Obstsorten mitbringen. Dadurch kann der Erlös eins zu eins an die Bedürftigen fließen. Gemeinsam gekocht wird dann in der evangelischen Corneliuskirche in Neubiberg, die ihre Gemeindeküche unentgeltlich zur Verfügung stellt.

Leckere Marmelade

Das Endergebnis: Leckere Marmelade.

Gemeinsam genießen für den guten Zweck

Diesmal waren rund 15 fleißige ehrenamtliche Mitarbeiter Bewohner des Frauenobdachs und zehn externe Helfer dabei. Aufmerksam geworden sind Frau Plietzsch und Frau Birthelmer von Randstad auf die Initiative durch ihren Randstad Inhouse Servies Kunden TE Connectivity. Der war auf die Initiative aufmerksam geworden und hatte das gemeinsame Engagement in der Einrichtung geplant. „Um 10 Uhr morgens haben wir uns getroffen und den Tag in der sozialen Einrichtung mit einem gemeinsamen Frühstück, natürlich mit Marmelade, begonnen“, erzählt Carolin Plietzsch. Bevor es dann mit der Arbeit losging, hatten die Helferinnen Zeit, den Verein und alle Verantwortlichen kennenzulernen. „Danach ging es ans Eingemachte, im wahrsten Sinne“, so Plietzsch schmunzelnd. „Wir haben das Obst geschnibbelt, die Marmelade eingekocht und die Gläschen abgefüllt“, erklärt Martina Birthelmer. “Die Geschmackskombination stimmen wir jedes Mal spontan ab, je nachdem, welches Obst wir haben”, so Helene Nestler. Jedes Glas Marmelade wird anschließend mit einem Stoffdeckchen und einem handbeschrifteten Anhänger versehen. Für nur zwei Euro kann jeder nach Herzenslust vom süßen Brotaufstrich kosten. 

Ein Sozialer Tag mit Zukunft

Die Marmelade kommt mittlerweile so gut an, dass sie sogar zwei lokale Bäcker in ihr Sortiment aufgenommen haben. Auch eine Nachbarschaftshilfe bezieht den selbstgemachten Fruchtaufstrich. Zwei Edeka Märkte aus der Region ebenfalls. Zu diesen Partnern der Aktion wurde die Marmelade dann ausgefahren. Anschließend trafen sich alle Helfer, um sich bei Mittagessen über den gelungenen Tag auszutauschen und gemeinsam zu singen und zu musizieren. “Der Tag war eine total runde Sache, wirklich schön. Die Teilnehmer waren sehr interessiert und engagiert”, resümiert Helene Nestler, die mit der Initiative mittlerweile überregional bekannt ist. So wird man auch in Zukunft noch häufiger die leckere Marmelade beim Randstad “Family Day” in Ottobrunn kosten können, wo Frau Nestler mit einem Stand vor Ort ist.

 Mehr Informationen zur KARLA 51 finden Sie auf der Website des Frauenobdachs des Evangelischen Hilfswerks.

Über die Initiative „Ehrensache“

Gesellschaftliches Engagement ist für Randstad fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Neben eigenen Projekten fördert der Personaldienstleister im Rahmen des 2010 ins Leben gerufenen Projekts „Ehrensache“ den ehrenamtlichen Einsatz seiner Mitarbeiter, die sich in der Freizeit für eine gute Sache stark machen. Nach Prüfung und Freigabe der geplanten Initiative durch den Ehrensache-Beirat erhalten diese von Randstad eine finanzielle Unterstützung oder werden auch mal für eine Aktion von ihrem Job freigestellt. Weitere Informationen zum gesellschaftlichen Engagement von Randstad und dem Projekt „Ehrensache“ gibt es im Internet unter www.randstad.de/csr