Dass das westfälische Dülmen im Kreis Coesfeld sich als „Stadt der Wildpferde“ einen Namen gemacht hat, ist genau genommen auf einen Etikettenschwindel zurückzuführen. Bei den kleinwüchsigen Pferden, die aus dem sympathischen Städtchen zwischen Ruhrgebiet und Münsterland stammen, handelt es sich biologisch betrachtet nämlich gar nicht um Wildpferde. Das ist den Stadtbewohnern jedoch egal. Sie sind stolz auf die halbwilden Pferdchen, die im Naturschutzgebiet Merfelder Bruch beheimatet sind. Neben der mittelalterlichen Stadtmauer, dem Lüdinghauser Tor und der berüchtigten Skulptur „Natz von Dülmen“ sind diese zu einem Aushängeschild Dülmens geworden. Hoch zu Ross kommt man hier genauso gut voran wie auf zwei Rädern, denn erstklassige Wander- und Radwege sind an vielen Orten vorhanden. Mit ausgelassenen Kulturveranstaltungen und Brauchtumsfesten wie der Viktor-Kirmes oder dem Kartoffelmarkt ist die Stadt das ideale Reiseziel für Touristen. Dementsprechend bietet Dülmen Jobs in großer Zahl im Gastgewerbe, aber ebenso in Branchen wie dem Maschinenbau, dem Baugewerbe oder dem Handel.
Vielfalt und Innovationskraft machen die Unternehmenslandschaft von Dülmen aus. Am Standort haben sich unterschiedliche Betriebe aller Größen angesiedelt, die von der guten Verkehrslage der Stadt unweit von Münster und nördlich des Ruhrgebiets profitieren. Modernste Gewerbegebiete und Industrieparks bieten optimale Bedingungen und viele zukunftsträchtige Arbeitsplätze. Entsprechend positiv entwickelte sich die Beschäftigungssituation hier in den vergangenen Jahren.
Wer Karriere machen will, kann die eigenen Aufstiegschancen mit einer Fortbildung verbessern. An der örtlichen Volkshochschule kann man verschiedene EDV- oder Sprachkurse und spezifische Weiterbildungen absolvieren. In Münster bietet das IHK-Bildungszentrum diverse berufliche Qualifikationen an.
Zahlreiche Beschäftigte arbeiten in Dülmen im Maschinenbau, in der Chemieindustrie oder in der Glasindustrie. Von großer wirtschaftlicher Bedeutung sind ferner der Tourismus sowie der Handel. Das Baugewerbe schafft ebenfalls viele Arbeitsplätze. Zu weiteren Top-Branchen zählen:
Die Autobahn A 43 verbindet Dülmen mit Münster, Marl und Recklinghausen und die Bundesstraße B 474 führt nach Coesfeld. Ebenso ist die Anreise zur Arbeit mit der Bahn möglich. Am städtischen Bahnhof halten Express-Züge und Regionalbahnen. Ferner sind zahlreiche Busse in der Region unterwegs. Das Radwegenetz ist bestens ausgebaut und Stellplätze gibt es an einigen Orten. Somit lassen sich viele Arbeitsplätze in Dülmen bequem mit dem Fahrrad erreichen.
Ein buntes Freizeitangebot sorgt fernab des Vollzeit- oder Teilzeit-Jobs in Dülmen für Unterhaltung und Erholung. Besonders gerne verbringen die Dülmener ihre Wochenenden und freien Stunden im örtlichen Naturwildpark. Dieser ist barrierefrei zugänglich und bietet die Möglichkeit, Tiere zu beobachten, Sport zu treiben oder einfach nur entspannt spazieren zu gehen. Im modernen Freizeitbad düb lässt es sich selbst an verregneten Tagen gut entspannen. Die historische Altstadt hält viele Geschäfte, Lokale und ein gemütliches Kino bereit. In der Nähe gibt es mit dem Schloßpark und dem Vorpark zwei innerstädtische Ruheoasen.
Was die Lebenshaltungskosten anbelangt, rangiert die westfälische Stadt im unteren Mittelfeld. Sie möchten wissen, wie hoch das durchschnittliche Gehalt für einen bestimmten Beruf in Dülmen liegt? Unser Gehaltsvergleich verrät es Ihnen.
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